Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

Pressebericht - Main Post vom 25.04.2010 http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/So-mitreissend-kann-Musik-sein;art767,5550613

Königshofen
Die Aula des Gymnasiums stand Kopf am Samstagabend, als sich der Chor Taktzente nach gut zweistündigem Programm von seinem Publikum verabschiedete. Alle waren sich einig, dass die Sänger bei diesem Konzert mit ihrer jungen Dirigentin musikalisch
neue Höhen erklommen hat.

Der Abend begann schwungvoll. Mit Hawaiihemden und Blumen im Haar zog die Formation der 35 Chorsänger auf die Bühne der Aula und zauberte den Geist der 60er Jahre herbei. Die Zeit der Hippies wurde lebendig. Mit einem Medley der schönsten
Songs der Beatles traf man den Geschmack vieler Zuhörer.

Die sorgfältige Choreographie, die auch dieses Konzert auszeichnete, das unter dem Motto „Pop meets Musical“ stand, hat bei dem Chor Taktzente seit Anbeginn Tradition. Man wollte ja eben nicht auf der Bühne stehen und vom Blatt singen, sondern mit Ausstattung, Kostümen und Körpersprache das Konzert für die Zuhörer zu einem
akustischen und optischen Erlebnis machen.

Großes Lob verdienen die musikalischen Begleiter: Michal Weiß (Gitarre), Harald Söder (Keyboard) Egbert Reußenzehn (Schlagzeug) und Andreas Voigt (Flügel) setzten musikalisch höchst professionell ihre Akzente. Ein netter Einfall war es auch, die Pausen von einer Theatergruppe des Gymnasiums unter der Leitung von Andreas
Bördlein aufzulockern. Pantomimenreich, aber auch sprachgewandt gaben die jungen Darsteller ihren ganz eigenen Kommentar zum Thema „Taktzente“.

Temperamentvoll ging es nach der Pause weiter zum Broadway, der Heimat des Musicals. Ohrwürmer aus „Westside Story“, „Jesus Christ, Superstar“ und „Evita“ wurden ergreifend in Szene gesetzt. Die berühmte Gänsehaut stellte sich auch bei der „Bohemian Rhapsody“ ein, jenem ergreifenden Lied, das Freddy Mercury ganz im klassischen Rhapsodiestil umgesetzt hat. Doch ernst sollte der Abend nicht enden. Mit flotten Klängen von ABBA und den Beach Boys setzte man einen temperamentvollen Schlusspunkt. ( Silke Kurzei )

aus Main Post vom 25-04-2010 www.mainpost.de